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03 Jul 2007

Hübsche Hardware mit kleinen Tücken

Author: Andreas | Filed under: Hard- & Software
Klein, Schwarz, Sexy! So soll eine USB-Festplatte aussehen und die Western Digital Passport mit 120 GB macht genau das. Außerdem ist sie super leicht (0,1048 kg).
Da meine Notebookfestplatte langsam aber sicher voll ist, konnte ich meine Arbeitgeber überzeugen, dass ich genau so einen kleinen, netten Erweiterungsspreicher brauche. Und so hab ich tatsächlich mal das bekommen, was ich mir gewünscht hatte.
Allerdings währte die Freude nur kurz denn nach dem Auspacken - wer hat sich eigentlich diese blöden eingeschweißten Verpackungen einfallen lassen? - fiel das Laufwerk vor allem durch eins auf: Es war laaangsam!
Erst dachte ich es läge an der fehlenden Power über den USB Port aber auch am Notebook meines Kollegen waren die Zugriffszeiten so schlecht, dass ich schon befürchtete die Platte wäre defekt.
Schließlich hab ich sie dann mal mit NTFS formatiert und so das standardmäßige FAT32-Dateisystem ersetzt. Und tatsächlich, seit dem Formatieren rennt das Schätzchen. Jetzt ist es nicht nur schick, sondern auch noch nützlich und schnell. So will man das doch haben...
23 Mär 2007

Was fehlt hier?

Author: Andreas | Filed under: LifeBlog
Kennen Sie auch diese Tage, wo sie Morgens am liebsten im Bett geblieben wären, weil der Tag einfach nur sch*** ist. Heute war so ein Tag.
Der Tag begann um 6.10 Uhr noch recht friedlich. Ich hab mich gewaschen, angezogen, gefrühstückt und war auf dem besten Weg zur Arbeit zu fahren als sich mir dieses Bild bot:



Die Frage die mir durch den Kopf schoss war: "Was fehlt hier?".
Nach kurzer Analyse meiner Gedanken dachte ich dann, "Na gut, war meine Frau gestern noch mit dem Wagen unterwegs und hat etwas weiter unten auf der Ackerstrasse geparkt. Also wagte ich den Gang bis an die Ecke meines noch in den letzten Zügen des Umbaus befindlichen Hauses und blickte nach rechts und nach links. Aber das einzige Auto was in erreichbarer Nähe mir bekannt vorkam war der DVAG-Smart meiner Frau. Also schoss mir wieder ein Gedanke durch den Kopf: "Warum hat sie den Audi bei meinen Schwiegereltern gelassen und ist mit dem Smart nach Hause gekommen, die weiß doch das ich zur Arbeit muß!". Also drehte ich um, öffnete die Haustür, ging ans Bett meiner noch schlafenden Frau und fragte sie.
Die Antwort überraschte mich dann aber doch. "Ich war nicht mit dem Audi unterwegs, der steht vor der Tür". Meine Antwort versetzte sie jedoch dann in einen Schock: "Nein, da steht er nicht!"
Nachdem ich dann nochmals die Strasse abgegangen war, stand es fest. Man hat unseren Wagen gestohlen. Also hab ich die 110 gewählt und die freundlichen Beamten haben mir wenig später erklärt, dass es wohl wahrscheinlich ein Auftragsdiebstahl war und das Auto wohl nicht mehr auftauchen wird.

Neben dem Verlust unseres Autos ärgert mich aber eins besonders. Ich war gestern noch tanken (!), damit ich heute zur Arbeit kommen konnte. Sehr schön!
Und den neuen Kindersitz von Paul, den haben sie gleich auch noch mitgenommen, abgesehen von diversen Kleinigkeiten die im Auto waren.
Nur gut, dass ich gestern den gedanken verworfen habe, mit dem Wagen noch durch die Waschstrasse zu fahren. Sonst hätte wohl heute morgen der erste polnische Fahrzeugführer eine Delle in der Tür gehabt (auch wenn mir bewußt ist, dass er es nicht war und es im Zweifelsfall auch kein Pole war!).

Dennoch, sauer bin ich trotzdem! Zumal meine Frau um kurz vor 6.00 Uhr noch gedacht hat warum ich schon zur Arbeit fahre und dann gemerkt hat, dass ich es nicht sein kann weil ich noch im Bett liege. Sie hatte wahrscheinlich recht, es klang nicht nur wie unser Auto, er war wohl unser Auto nur nicht mit mir am Steuer.

Dafür spricht auch die Tatsache, dass der Fleck auf der Strasse noch trocken war, während die Strasse noch nass war. Er konnte also noch nicht so lange weg sein.

Also, wenn jemand zufällig einen silbernen Audi A4 Avant 2.0 TDI angeboten bekommt in dessen Heckscheibe noch ein DLRG Schild hängt, dessen Musikauswahl im Mp3-Player hauptsächlich aus Rock besteht und dessen Kennzeichen KLE - JA 264 ist, dann ist das MEINER!
Meldungen werden von jeder Polizeidienststelle angenommen.

Ich liebe solche Tage...
17 Feb 2007

Was in der letzten Woche geschehen ist

Author: Andreas | Filed under: Umbau-Blog
Tja, eine stressige Woche liegt hinter mir. Es ist soviel zu tun gewesen, dass ich abends nicht einmal die Zeit hatte den Blog weiter zu schreiben.
Aber was ist passiert? Zuerst haben wir mal die Empore fertiggestellt und Pauls Zimmer hat nun eine 50 cm breite Stufe wenn man die Tür reinkommt. So fällt man nicht gleich in den Raum.

Den Montag hab ich erstmal für allgemeine Besorgungen genutzt. Nachdem ich diverse Kleinigkeiten besorgt hatte, hab ich dann meinen Bruder abgeholt und wir haben gemeinsam den Keller vom noch vorhandenen Inhalt befreit. Außerdem haben wir einige Möbel in die zukünftigen Etagen gebracht, damit sie nicht mehr im Wohnzimmer im weg stehen. Da sollte ja nachmittags das Holz für die Decken geliefert werden.
Das kam dann auch im laufe des Nachmittags und wir haben es dann erstmal zum Trocknen im Wohnzimmer gelagert.
Den Abend haben wir dann mit der Stufe in Paul's Zimmer begonnen.

Dienstag wollten wir grade das Gerüst in den Hänger laden, als der Lastwagen von ISOnell mit den Bodenplatten für Pauls und das Badezimmer kam. Der Fahrer hat uns freundlicherweise gleich die Platten ins Wohnzimmer angereicht, so dass wir nicht so viel schleppen mußten. Außerdem hab ich mit meinem Bruder sowohl das ganze Bauholz zur Müllumladeanlage befördert und das Gerüst zurück zum Gerüstbauer gebracht. Abends kam dann noch der Heizungsbauer und hat die Anschlüsse für die neue Heizung angefangen zu verlegen. Währenddessen bin ich dann noch damit Angefangen den Bodenaufbau im Bad mit Fermacell zu machen.

Am Mittwoch hab ich dann den Boden des Badezimmer fertiggestellt und bin dann nach dem Umräumen der "Werkstatt" aus Pauls Zimmer ins Badezimmer mit dem verlegen der Bodenplatten in Paul's Zimmer angefangen. Zum Glück kam am Mittag Verstärkung in Form von meinem Bruder und meinem Vater, da ich die Arme nicht mehr hoch bekam. Die Platten haben ein ziemliches Gewicht und nach 16 Platten am Vortag war ich doch ein wenig müde.
Der Boden war bis zum späten Nachmittag fertiggestellt und wir haben uns dann noch überlegt wie wir am Donnerstag das Ständerwerk am besten im Badezimmer platzieren. Der Heizungsbauer hat die alte Heizung abgeklemmt. Eigentlich wollten wir die neue Heizung ja über den Container heben, aber nach einer kurzen Besichtigung der Heizung mit "Gewichtsprobe" haben wir diesen Gedanken verworfen.

Der Donnerstag war dann von 2 Dingen geprägt. Zum einen wurde es kalt, weil die alte Heizung endgültig entfernt war und somit der Bau nicht mehr geheizt war.Am Vormittag haben wir dann flux den Container abholen lassen. So konnten wir den Heizkessel in den Bau schaffen. Außerdem hab ich das alte Loch vom Kaminstutzen zugemauert und den Rest Zement für das Kellerloch verbraten.
Am Nachmittag hab ich dann mit dem Heizungsbauer das Flexrohr in den Kamin gezogen und die Platte auf dem alten Kamin entfernt.
Zum Anderen haben mein Vater und ich damit begonnen die Ständer im Bad zu bauen. Bis Abends stand zumindest die erste Abtrennung vor der Toilette. Die Arbeiten zogen sich doch erheblich länger hin als ich gedacht hatte.

Der Freitag war dann von der Inbetriebnahme der neue Heizung geprägt. Wir haben die vorher entfernte Heizkörper wieder angebaut, die Anlage Befüllt, alle Heizkörper entlüftet und ich hab einen kleinen Kurs im Maurern belegt um das Kaminrohr wieder einzumauern. Bis zum Abend lief die neue Heizung dann, obwohl wir kurz vor Feierabend noch ein Problem feststellen mussten. Der Gasdruckwächter im Keller, der bei einem Leck die Gasleitung schließt, funktioniert leider besser als erwartet. Der Wächter ist auch 1,9 m³ ausgelegt. Die Heizung zieht aber bei Volllast bis zu 2.6 m³ und der Wächter macht dann zu. Dummerweise nimmt die Heizung das übel, wenn sie kein Gas mehr bekommt und schaltet auf Störung. Da es zu spät war einen neuen Gasdruckwächter zu besorgen haben wir die Heizung auf maximal 70% Leistung eingestellt. Somit sollte das Problem vorerst umgangen sein.
Das Ständerwerk im Badezimmer ist dank der Unterstützung von meinem Vater und meinem Bruder bis auf das Waschbecken fertig.

Ansonsten war Freitag wohl der Tag mit den meisten Ereignissen, was nicht positiv gemeint ist. Erst hab ich Morgens gnadenlos verschlafen und wurde vom Heizungsbauer geweckt. Ich hatte in der Nacht 4 Stunden wach gelegen weil ich keine Luft bekam. Der musste zwischendurch noch zu einem anderen Kunden und hat dabei einen Unfall gebaut. Während seiner Abwesenheit hat mich meine Mutter angerufen und mir mitgeteilt, dass sie grade unseren 14 Jahre alten Hund wegen einem geplatzten Tumor einschläfern lassen mussten. Zu guter letzt hab ich dann noch eine Loch von der Küche ins Wohnzimmer gestemmt als ich den Kamin noch etwas weiter ausstemmen wollte. Es war also Rund um eine sch... Tag.
..

Heute hab ich dann den Morgen mit meiner Frau im Baumarkt verbraucht. Neben anderen Fliesen fürs Wohnzimmer die von der Größe her besser zu den vorhandenen passen, hab ich ca. 400 kg Fliesenkleber und Spachtel etc. besorgt. Außerdem haben wir uns Teppich angeschaut, die Deckenbretter für's Wohnzimmer besorgt und Leisten für die Fliesen im Bad.
Den Nachmittag hab ich dann mit meinem Vater das Ständerwerk im Bad abgeschlossen. Der hatte schon den ganzen Morgen an dem Projekt "verkleidetes Badezimmer" gearbeitet.
Abends hab ich dann noch mit den Gipskartonplatten die mein Schwiegervater uns überlassen hatte die Rückwand in Paul's Kinderzimmer verkleidet.

Tja, das war so im Groben die Woche auf dem Bau. Leider hab ich mir in den letzten Tagen eine Grippe eingefangen, so dass ich nur unter "Drogen" noch brauchbar bin. Aber es wird schon langsam wieder besser.
03 Feb 2007

Geländer, Dachfenster & Co.

Author: Andreas | Filed under: Umbau-Blog
Heute hatte ich mir vorgenommen die Fliesen im Flur zu entfernen. Um es kurz zu machen: Ich hab keine einzige Fliese angepackt. Stattdessen hab ich heute den Tag mit Baustellenmanagement zugebracht.
Der Metallbauer hat heute die Handläufe der Treppengeländer geändert. Es sieht echt super aus! Die schnöden Handläufe aus den 70er Jahren wurden durch gebürstete Edelstahlrohre ausgetauscht. So haben wir die Treppengeländer mit etwas pepp versehen. Die verbliebenen Teile sollen noch knallrot gestrichen werden.
Am Mittag kam der Dachdecker und hat erst die Garage abgedichtet und dann später das Dachfenster in Paul's Zimmer eingebaut. Der Abfluss des Garagendaches war lediglich mit der Dachpappe eingeschlagen. Es war also kein Wunder, dass die Wand unterhalb feucht war. Ich hoffe, dass jetzt über kurz oder lang die Wand auch auftrocknet.
Mit meinem Bruder hab ich dann die Seitenwandungen der Gartentür eingebaut und schließlich auch die Gartentür. Das ganze war etwas problematisch, da die Wände rechts und links etwas weich waren. Wir haben diverse versuche gebraucht die Punkte für die Bohrlöcher zu finden und dann mit den langen Schrauben die Tür auch zum halten zu bekommen. Schließlich haben wir uns auf eine "Minimalverschraubung" geeinigt und den Rest der Tür mit Bauschaum eingeschäumt. Jetzt sitzt sie bombenfest und die Putzer können die Wandungen einputzen.
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